Helena Feilhauer & Michel Gronholzqualifizieren sich in Schwerin für den Bundeswettbewerb in München

Schwerin. Erstmalig nach sechs Jahren nahm der Segeberger Ruderclub wieder am Landesentscheid für Jungen und Mädchen der Altersklassen 12-14 Jahre teil. Zusammen mit den Bundesländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen trafen sich die Sportler Schleswig-Holsteins am Pfingst-Wochenende auf dem Faulen See in Schwerin. 47 Boote aus Schleswig-Holstein kämpften hier in 22 Bootsklassen um die begehrte Qualifikation zum Bundeswettbewerb, zu dem die Landesruderjugenden jeweils die besten zwei Boote jeder Bootsklasse nominieren dürfen. Wie in dieser Altersklasse üblich, besteht der Landesentscheid aus einem Langstreckenwettbewerb (in Schwerin über 2500m mit einer Wende nach 1500 m) und einem Kurzstreckenrennen über 1000m. 
Den Beginn machte der Jungen-Doppelzweier 12/13 mit Anton Roepke und Paul Dalügge auf der Langstrecke, hier hatten drei Boote aus Schleswig-Holstein gemeldet: Nach 11:11 Min. ruderte das SRC-Duo hinter den Booten aus Lübeck (10:26) und Schleswig (10:41) über die Ziellinie. Dieses Ergebnis bestätigten beide dann auch am Sonntag über 1000 m mit 19 Sekunden Rückstand auf die Landesbesten der Lübecker Ruder-Gesellschaft.
Besser löste Michel Gronholz seine Aufgabe im Leichtgewichts-Jungen-Einer 14 : In einem 5-Boote-Feld aus Schleswig-Holstein wurde er jeweils Zweiter - mit 12 sec. (Langstrecke) bzw. 7 sec. (1000m) Rückstand zum Domschulruderclub Schleswig.  Damit löste Michel das erhoffte Ticket zum Bundeswettbewerb, der am letzten Juni-Wochenende auf der Olympiaregattastrecke in München ausgetragen wird. 
Ebenfalls zweite Plätze belegte Helena Freihauer im Mädchen-Einer 14 auf Lang- und Kurzstrecke – jeweils hinter dem siegreichen Boot aus Rendsburg (17 bzw, 4 sec. Rückstand) und vor dem Ratzeburger Ruderclub. Damit wird auch Helena die SRC-Farben beim Bundeswettbewerb vertreten. 
Diese Ziel verfehlte Ida Gille in der gleichen Bootsklasse der Leichtgewichte: Bei vier Booten aus Schleswig-Holstein belegte sie den dritten Platz mit 51 bzw. 31 sec. Rückstand zur jeweiligen Siegerin aus Rendsburg (Langstrecke) bzw, Elmshorn (Kurzstrecke).   
Im Hinblick auf den Bundeswettbewerb war natürlich auch der Vergleich mit den anderen Landesverbänden aus dem Norden interessant: Michel ruderte hier die drittschnellste Zeit von neun Booten im Lgw.-Einer 14 auf der Langstrecke, während Helena hier Platz 10 der 15 gestarteten Boote belegte. Die Langstreckenergebnisse tragen beim Bundeswettbewerb den größten Anteil bei der Länderwertung bei.   
Herzlichen Glückwunsch den beiden Nominierten - Michel und Helena, die nach vielen Jahren (2014/15 - Robin Hamann und 2019 - Jano Drews) endlich wieder den SRC bei einem Bundeswettbewerb vertreten werden !
Darüber hinaus wurden auch noch Anton und Ida als Ersatz für möglicherweise erkrankte Sportler in den Mannschaftsbooten vom Landesruderjugendleiter nach München eingeladen. 

 

VT

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